| März 2004: Birgit Pfleiderer |
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Maler Consult: Frau Pfleiderer sie sind jetzt seit einem Jahr Leiterin der Akademie des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen e.V. Wie ist die generelle Nachfrage hinsichtlich Ihres Seminar-Angebotes und gibt es bevorzugte Seminare bzw. Tendenzen? Birgit Pfleiderer: Die generelle Nachfrage hinsichtlich unseres Seminarangebotes ist gut, jedoch noch nicht zufriedenstellend. Wir nutzen jede Möglichkeit, die Akademie in der Öffentlichkeit vorzustellen, um bei unseren Kunden den Nutzen / Bedarf für Fortbildung in das Bewusstsein zu rufen bzw. zu wecken. Hervorragend kommen die Seminare/Kurse/Veranstaltungen an, die es bisher in dieser Form nicht gab – wie z.B.
Überraschenderweise geht der Seminartrend auch zu Samstags- und Abend-Veranstaltungen. Maler Consult: Gibt es für 2004 ein "Seminar-Highlight", was besonders herauszuheben wäre? Birgit Pfleiderer: Ein "Highlight" in der Seminarsaison Herbst 2003 bis Frühjahr 2004 waren und sind sicherlich die Wissensforen. Maler Consult: 2003 gab es im Gesamthandwerk 40.000 Insolvenzen. Nun hat es auch das Internetportal handwerk.de erwischt. Man könnte annehmen, das Handwerk ist noch nicht reif für den Online-Alltag. Bei Ihnen können auch Seminare über das Internet gebucht werden. Welche Erfahrungen haben Sie als Seminaranbieter gemacht und wie ist ihre persönliche generelle Einschätzung hinsichtlich der Onlineaktivitäten im Handwerk, insbesondere im Malerhandwerk? Birgit Pfleiderer: Nachgeschaut wird sehr viel im Internet. Diverse Unternehmen buchen alle Ihre Seminare online. Viele jedoch holen sich die Informationen von der Internetseite, buchen dann jedoch zeit versetzt per Telefax. Maler Consult: Welchen Stellenwert räumen Sie dem E-Learning im Malerhandwerk ein? Halten Sie es für praktikabel beispielsweise Teile des Meisterkurses online zu vermitteln? Birgit Pfleiderer: Ich persönlich räume dem E-Learning einen geringen Stellenwert ein. Hier ist es meiner Meinung nach ähnlich wie bei dem "Fernstudium." Maler Consult: Zu Jahresbeginn wird in den meisten Malerbetrieben die Budgetierung vorgenommen. Bei dem einen oder anderen Betrieb werden sicherlich auch dieses Jahr diverse Nutzfahrzeuge auf der Liste stehen. Welche Empfehlungen können sie als erfahrene Nutzfahrzeugtesterin aussprechen und warum? Birgit Pfleiderer: Man sollte sich bei der Auswahl des richtigen Nutzfahrzeuges für seinen Betrieb wirklich Zeit nehmen. Am besten erstellt man sich an Hand der Kriterien, die man an ein Nutzfahrzeug stellt (z.B. Sicherheitskriterien, Möglichkeiten des Einbaus von Fahrzeugeinrichtungen, Beschriftungsmöglichkeiten etc.) eine entsprechende "Checkliste" und vergleicht die Fahrzeuge der unterschiedlichen Hersteller miteinander. Dies beansprucht zwar im Vorfeld des Kaufes etwas mehr Zeit, dafür erfährt man später, nach dem Kauf keine "bösen Überraschungen." |
